Kategorie-Archiv: The Daily Beast

Hat CIA-Direktor Allen Dulles den Anschlag auf JFK angeordnet?

HARDLINER 10.13.15

In einem wütenden aber gewissenhaften Psychogramm der CIA im Kalten Krieg wird u.a. der Vorwurf erhoben, dass Dulles hinter dem Kennedy-Mord steckte.

Als freundlicher Spross der höheren Gesellschaft des Nordostens, überzeugter Mitmischer in der Außenpolitik und eifriger Anhänger der amerikanischen Einzigartigkeit, war Allen Welsh Dulles von 1953 bis 1961 Direktor der Central Intelligence Agency (CIA) Zwischenstaatliche Angelegenheiten waren Sache der Dulles-Familie. Allens Großvater mütterlicherseits, John W. Foster, war Außenminister unter Benjamin Harrison. Sein Onkel, Robert Lansing, war im gleichen Büro unter Woodrow Wilson. John Foster Dulles, sein älterer Bruder, Außenminister der Eisenhower-Administration, und Allen wünschte sich den Beruf auch wiederholt selbst. Dennoch, als Allen die CIA leitete und sein Bruder es sich im Chefsessel des Außenministeriums bequem gemacht hatte, gab es die gewöhnlichen Reibungen zwischen den beiden Regierungsbehörden nicht. Die Brüder arbeiteten zusammen wie ein eingespieltes Team. Kritiker behaupten seitdem, die Welt sei besser dran, wäre dem nicht der Fall gewesen.

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Gebt Alarm

Laura Poitras spricht über Belangen der US-Regierung und Hillary Clintons aberwitzigen Email-Fehlgriff

18.08.2015

von Marlow Stern

Die Oskargewinnerin und Regisseurin von „Citizenfour“ redet über Bespitzelung durch die NSA, Chelsea Manning, Obamas schreckliches Vermächtnis und mehr.

Laura Poitras war bereits alarmiert. Nach Abschluss der Filmarbeiten zu My Country, My Country, ihrer Dokumentation über das Leben im Irak unter der Besetzung durch die USA von 2006, behauptet die umjubelte Filmmacherin und Journalistin, ihr sei die höchste Bedrohungsstufe durch die Heimatschutzbehörde zugewiesen worden. Diese Bewertung führte zu einem Muster, dass sie „Kafkaeske Schikane“ nennt, durch amerikanische Grenzbewacher, die sie im Lauf der letzten sechs Jahre mehr als fünfzig Mal verhörten, durchsuchten oder festhielten. Auf der Suche nach Antworten reichte sie eine Folge von Anfragen über ihre Bewachung zwischen 2006 und 2012 nach dem Informationsfreiheitsgesetz ein. Die Anfragen stießen auf taube Ohren, darum reichte Poitras gegen Ende letzten Monats eine Klage gegen die US-Regierung ein, die die Herausgabe der Dokumente verlangt.

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Russlands amerikanischer Kriegsheld

thedailybeast.com

von Ben Jacobs

WORLD NEWS 14.03.2014

John Paul Jones, der „Vater der amerikanischen Navy“, führte die Besatzer von Katharina der Großen im 18. Jahrhundert an, bevor er durch einen Skandal aus dem Land gejagt wurde.
Russland eroberte die Krim zum ersten Mal und führte einen Krieg, der internationale Aufmerksamkeit erregen sollte, und es verließ sich, teilweise, auf einen amerikanischen Helden.

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Top 10 der ungezogenen literarischen Schlingel

Der Autor von Literarische Spitzbuben: Eine skandalöse Geschichte von Autoren auf Abwegen führt die berüchtigten Schriftsteller auf, die auf großem Fuß lebten und sich daneben benahmen.

7 Feb. 2013

Sie mögen so Generationen-bestimmende Klassiker wie Der Große Gatsby und Unterwegs geschrieben haben, aber vermutlich gingen sie genau so oft auf abenteuerliche Gelage, wie sie auf der Bestsellerliste landeten. Sie waren geradeheraus und polarisierend, sie lebten schnell und starben sehr oft jung. Sie waren die bösen Jungs und Mädchen der abendländischen Literatur, die literarischen Schlawiner.

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„Ein Krieg ohne sinnvollen Grund“:
Afghanistan besiegt den Westen erneut

von William Dalrymple

17. April 2013

Der Westen fällt in Afghanistan ein, versucht es zu kontrollieren und muss sich geschlagen zurückziehen. Klingt das vertraut? Es passierte den Briten 18421 und nun passiert es Amerika. Der Historiker William Dalrymple erklärt, wie er beim Schreiben seines Buches Rückkehr des Königs auf unheimliche historische Widerhalle stieß, die durch die Täler Afghanistans schallen.

Fortsetzung …

James Bond ist zurück,
aber taugt er überhaupt etwas ohne Fleming?

Dem umjubelten britischen Romanautoren William Boyd fällt die unmögliche Aufgabe zu, mit Solo einen neuen Bond-Roman herbeizuzaubern, aber kann sich seine Leistung an Ian Flemings Werk messen? Fragt sich Robert McCrum.

von Robert McCrum

The Daily Beast 5. Oktober 2013

Zwei englische Außenseiter fanden im Zweiten Weltkrieg den Auslöser für ihre Werke. Für Winston Churchill, den geborenen Autoren, ergab die Nazi-Bedrohung das Rohmaterial seines Lebens. Geschichte, Reden, Memoiren, Essays, den Nobelpreis … in Churchills Biographie ist der Krieg die Gabe, die weiteres ergab.
Für Ian Fleming, der nur ein paar hundert Meter vom Premierminister entfernt arbeitete, in Zimmer 39 der Admiralität, war der Kampf gegen die Nazis ein Geschenk des Himmels. Dieser unruhige Eigenbrödler hatte sich bald nach dem Fall Frankreichs beim Geheimdienst der Marine eingeschrieben. Geheime Operationen und verdeckte Kriegslisten sorgten bei dem einzelgängerischen alten Eton-Absolventen mit einem Hang zu sado-masochistischen Sex-Praktiken, für ein Seinsmotiv und anschließend für seine Inspiration.

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