Kategorie-Archiv: Noam Chomsky

Er gilt als der wichtigste Intellektuelle der englischsprachigen Welt. Neben seinen Forschungen zur Linguistik ist Chomsky seit den 1960-er Jahren der scharfzüngigste Kritiker der amerikanischen Außenpolitik.
„Wenn man Obama vor einen Internationalen Gerichtshof stellen würde, dann sollte man ihn dafür anklagen, dass er eine der extremsten Terroristen-Kampagnen der Welt organisiert hat.“ Al Kaida sei schlimm, aber dieser Staatsterror sei noch schlimmer. Noam Chomsky wirft Obama und der Vorgängerregierung unter George W. Bush vor, die Grundsätze der Magna Carta außer Kraft gesetzt zu haben – allen voran den Grundsatz der Unschuldsvermutung gegenüber jedem Menschen. Bush und Obama hätten jedoch Verdächtige töten lassen – unter ihnen Osama bin Laden – denen nach dem Geist der Magna Carta erst einmal ein Gerichtsverfahren zugestanden hätte. Sie hielten Menschen in Guantanamo ohne Gerichtsverfahren fest. „Das alles verletzt Prinzipien, die seit 800 Jahren gelten.“
(Cornelius Janzen, 3Sat Kulturzeit)

Noam Chomsky: „Kein Individuum ändert etwas allein! 22.03.2013“
Nicht der radikale Islam gibt den USA zu denken — es ist die Unabhängigkeit
Krieg, Frieden und Obamas Nobelpreis
Die Aufrüstung Südamerikas
Noam Chomsky über Osama Bin Laden & WTC
Die Kairo-Madison-Connection
Das Erbe von 1989 in zwei Hemisphären

Trumps America und die Neue Weltordnung: Ein Gespräch mit Noam Chomsky

Trumps America und die Neue Weltordnung:

Ein Gespräch mit Noam Chomsky

Freitag, 06. January 2017

Von C.J. Polychroniou, Truthout | Interview

Lesen Sie zum Auftakt zu diesem Gespräch die gestrige Konversation mit Noam Chomsky über „Trump und die brüchige Beschaffenheit der amerikanischen Demokratie“, das die Fallgruben des politischen Systems beleuchtet, die zu Trumps Aufstieg an die Macht führten.

Zum Text

‘Die USA sind eins der zutiefst fundamentalistischen Länder der Welt’

Interview mit Noam Chomsky

Interview von Meera Srinivasan, The Wire, 31. January 2016

Es gibt nicht viele Länder auf der Welt, wo zwei Drittel der Bevölkerung die Parusie erwarten, sagt Chomsky, und setzt hinzu, dass die Hälfte davon meint, es geschehe noch zu ihrer Lebenszeit. „Und etwa ein Drittel der Bevölkerung glaubt, die Welt wurde vor 10 000 Jahren erschaffen, haargenau so wie sie jetzt ist. Derartige Dinge sind recht schräg, aber in den Vereinigten Staaten gelten sie als wahr und das schon seit langer Zeit.“

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Die Magna Carta hat die Welt aus dem Gleichgewicht gebracht, was zur Behebung zu tun ist:

Die „Logik“ des kapitalistischen Fortschritts hat eine schreckliche Umweltzerstörung hinterlassen.

Noam Chomsky

The Nation, 23. März 2015

In einigen Monaten werden wir dem 800-sten Jahrestag der Besiegelung der Magna Charta gedenken – gedenken, aber nicht feiern; eher die Schläge beklagen, die sie erlitt.

Die erste autorisierte wissenschaftliche Ausgabe der Magna Charta wurde von dem angesehenen Juristen William Blackstone 1759 veröffentlicht. Es war keine einfache Aufgabe. Denn er schrieb, „das Dokument der Charta ist unglücklicherweise von Ratten zernagt worden“ – ein Kommentar, der heute makaber symbolisch wirkt, wo wir die unbeendete Arbeit der Ratten erledigen.

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Aufschrei

Noam Chomsky

chomsky.info, 14. 2014

Nahezu jeder Tag bringt Nachrichten von schrecklichen Verbrechen mit sich, einige sind jedoch so gräßlich, so abscheulich und boshaft, dass sie alle anderen in den Schatten stellen. Einer dieser Fälle passierte am 17. Juli, als MH17 von Malaysian Airlines im Osten der Ukraine abgeschossen wurde, wobei 298 Menschen getötet wurden.

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Ist der große Mann glücklich? – Berlin 2014: erste Kritik

Michel Gondry versucht sich an Noam Chomskys philosophischen und linguistischen Theorien in diesem unterhaltsamen, teilweise animierten Gespräch

Von Andrew Pulver


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theguardian.com, Sunday 9 February 2014

Ein bestechender Vorschlag: Ein gefilmtes Treffen des schwurbeligen Filmregisseurs Michel Gondry mit dem ausgezeichneten Linguisten und politischen Aktivisten Noam Chomsky.

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Wie Noam Chomsky diskutiert wird 5.12.2013

Je mehr jemand von politischen Lehrmeinungen abweicht, desto mehr konzentrieren sich Angriffe auf Persönlichkeit, Stil und Charakter

Glenn Greenwald

The Guardian, 23. März 2013

Eine sehr verbreitete Taktik um politische Lehrmeinungen durchzusetzen, besteht in der Verunglimpfung des Charakters, des „Stils“ und sogar des geistigen Zustandes derjenigen, die sie in Frage stellen. Die extremste Version davon war eine alte sowjetische Vorliebe: politische Dissidenten für geistig krank zu erklären und sie in Anstalten zu stecken. In den USA werden diejenigen, die auch nur den kleinsten Schritt neben der politischen Spur laufen, im Handumdrehen für „bekloppt“ erklärt, wie es 2002 mit der Anti-Kriegs-Darstellung von Howard Dean geschah, und der aktuellen Wiederholung von Ron Paul (in den meisten Fällen ist das eigentlich „verrückte“ die politische Lehrmeinung, diese Taktik scheint scheint vor Infragestellung zu schützen).

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