Wie ein tschechischer Superspion die CIA infiltrierte

Karel Koecher, der einzige ausländische Agent, der in der CIA aufgetaucht ist, beschreibt die echte Agentenbrücke – und das perfekte Doppelte Spiel

Benjamin Cunningham

30. Juni 2016

In einer kalten Februarnacht 1986 wurde die Glienicker Brücke von Berlin zum Schauplatz des letzten Gefangenenaustauschs des Kalten Krieges – einer spektakulären Auslieferung eines sowjetischen Dissidenten und Karel Koecher, dem einzigen ausländischen Agenten, von dem man weiß, dass er die CIA unterwanderte.

Koecher war tschechischer Staatsbürger, der seit 21 Jahren verdeckt in den USA lebte. Abwechselnd unter den Tarnnamen Rino, Turian und Pedro war er 1965 nach Amerika gezogen um als Maulwurf in der CIA Fuß zu fassen. Koechers zuständiger Offizier beim KGB, Oberst Alexander Sokolow, nannte ihn später einen Superspion.

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