Afghanistans gescheiterte Transformation

New York Times, 25. September 2014

Von Ahmed Rashid.

Am Sonntag, nach Monaten unerbittlichen Ringens, haben sich die beiden führenden Kandidaten der Präsidentschaftswahl in Afghanistan darauf geeinigt, eine Nationale Einheitsregierung zu bilden.

Ashraf Ghani, ein paschtunischer Technokrat, soll Präsident werden, und Abdullah Abdullah, ein ehemaliger Außenminister gemischter tadschikischer und paschtunischer Herkunft, Vorsitzender, ein neues Amt, ähnlich dem des Premierministers. Die Einigung auf Macht(-ver)teilung entstand nach einer Neuauszählung der Stimmzettel im April, nach einer Wahl, die als zum Teil manipuliert gilt. Vor Afghanistans Wahlgesetz gilt sie nichts. Und angesichts des Zwists, der zuvor entstand, mag sie nicht lange bestehen.

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