Islamabad


Print Edition. 1. Mai 2013

Von Ahmed Rashid.

Das Gespräch „Pakistan am Abgrund“ von Ahmed Rashid wurde erst richtig interessant, als er auf Anfrage des Moderators zugestand, dass in der Realität „alles rettenswert sei, wenn wir den richtigen Weg gehen.“

Ausgehend von seinem Friedensentwurf für Afghanistan und Pakistan, fuhr Ahmed Rashid fort näher auf den Bedarf der Formulierung einer „unverbraucht modernen und menschlichen Außenpolitik“ einzugehen, die uns helfen könnte ein neues Pakistan zu schaffen, und kritisierte die Abwesenheit eines neuen Außenministers in der einstweiligen Aufstellung. Das Gespräch mit Ahmed Rashid war Teil einer Tagung des Literaturfestivals von Islamabad am Dienstag. Das Gespräch basierte auf seinem gleichnamigen Buch. Das Buch wird von den meisten Lesern als ernst gemeint wahrgenommen, nicht so fatalistisch wie sein Titel (nahelegt), es geht aber genauso sehr um Afghanistan wie um Pakistan.

Der Moderator beschäftigte Ahmed Rashid weiterhin mit seiner Frage bezüglich des Streits, der sich um den Glauben dreht, dass während diese belagerte Nation am Rand eines Abgrunds taumelt, die Situation zu retten sei. Für Rashid gilt das auch für Afghanistan. Ahmed Rashid stellte die Frage, „Wie können wir uns neu erfinden, wenn wir uns permanent selbst zerreißen?“ Von wirtschaftlichen Plänen bis Sicherheitsfragen, schien Ahmed Rashid Antworten auf alle Krisen zu haben, die der Nation bevorstehen. Er sagte auch, dass Pakistan, dass im Herzen Zentralasiens liegt, von seiner geo-politischen Lage profitieren und die Diskriminierungsmentalität ablegen sollte, es solle vorwärts gehen und „alternative Lösungen für den Frieden finden“.

Quelle: http://www.ahmedrashid.com/publications/pakistan/articles

Ãœbersetzung: Thorsten Ramin

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